Hautpflege • Welche Pflege braucht meine Haut?

Die Haut ist unser größtes Organ. Häufig wissen wir gar nicht was sie den ganzen Tag leistet. Neben einer schützenden Funktion soll die Haut auch möglichst ästhetisch und gepflegt aussehen.

Dennoch vernachlässigen wie oftmals die Hautpflege. Auch wenn sie an sich sehr robust ist – mangelt es ihr an Vitaminen und Nährstoffen, wird sie trocken, juckt und kann auch anfällig für Hautkrankheiten wie Hautpilz oder Hautausschlag sein. Hier gilt es, die Haut bei der Pflege zu unterstützen und ihr Vitamine und Nährstoffe, die dringend benötigt werden, zuzuführen. Aber wie pflegt man denn seine Haut richtig? Es gibt viele unterschiedliche Pflegeprodukte wie Cremes, Seren, In-Duschcreme und vieles mehr. Sie sind sowohl in Drogerien als auch in Apotheken erhältlich. Viele der angebotenen Produkte enthalten aber leider viele Zusatzstoffe und teils Chemikalien und nur wenige pflegende Öle und Extrakte.

Hautpflege – Aber wie?

Die falsche Pflege kann nicht nur bestehende Hautkrankheiten fördern, sondern auch dafür verantwortlich sein, dass noch mehr Krankheiten auftreten können. Die Haut wird mitunter noch mehr angegriffen und geschwächt, sodass die Probleme im schlimmsten Fall noch extremer sind als vorher.  Es gibt nicht die richtige Pflege. Jede Haut ist unterschiedlich, selbst in den jeweiligen Hauttypen bestehen große Unterschiede. Daher solltest du bei deiner täglichen Pflege wissen worauf zu achten ist, damit du deine Haut auch wirklich pflegst und ihr nicht ungewollt schadest. Aber worauf muss denn geachtet werden? Zum einen solltest du wissen, zu welchem Hauttyp du gehörst. Wie auch bei der Gesichtshaut wird zwischen 5 Kategorien unterschieden: normale Haut, fett-feuchte Haut, fett-trockene Haut, fettarm-trockene Haut und fettarm-feuchte Haut. Du kannst sogar an deinen Beinen einen anderen Hauttyp haben als in deinem Gesicht, das ist völlig normal. Außerdem kann sich deine Haut auch ändern, weswegen man heute nicht mehr von Hauttypen sondern von Hautzuständen spricht. Mit der richtigen Pflege können nicht nur Beschwerden gelindert werden. Deine Haut kann mitunter auch straffer und definitiv geschmeidiger werden. Aber bevor wir auf die einzelnen Hautzustände und die richtige Pflege noch genauer eingehen, erst noch etwas zum allgemeinen Aufbau der Haut.

Aufbau der Haut

Unsere Haut besteht aus insgesamt drei Hautschichten. Sie werden in Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut unterteilt. Die Epidermis, also die Oberhaut, und die Lederhaut unterteilen sich auch noch in einzelne Schichten. Ist ja auch logisch, schließlich wären der Hautschichten kein wirklicher Schutz für uns. Die Oberhaut unterteilt sich in 5 Hautschichten, die Lederhaut nochmals in 2. Die Lederhaut, die sogenannte Dermis, besteht vor allem aus Bindegewebsfasern. Nur die Unterhaut, die sogenannte Subcutis, besteht aus nur einer einzelnen Hautschicht. In ihr sind große Blutgefäße und Nerven angelegt die bis zur Dermis immer feiner werden.

Zwei sehr wichtige Hautschichten der Epidermis sind zum Einen die Hornhaut und die Keimschicht. Die Hornhaut ist die oberste aller Schichten und liegt frei. Dadurch ist sie widerstandsfähiger und härter als die anderen Hautschichten.

Die Keimschicht wird durch zwei Schichten gebildet, nämlich der Stachelzell- und der Basalzellschicht. Das sind die beiden untersten Schichten der Oberhaut. Sie hat die Aufgabe, Hautzellen nachzubilden und sorgt so dafür, dass unsere Haut sich im regelmäßigen Abstand erneuern kann. Wenn diese Keimschicht beschädigt ist, können Schadstoffe und Bakterien in die unteren und empfindlicheren Hautschichten eindringen und sorgen so für trockene, juckende und gereizte Haut.

Die 5 Hauttypen

Normale Haut

Normale Haut ist genau das: normal. Sie produziert weder zu wenig noch zu viel Talg und Schweiß und ist daher sehr robust. Normale Haut bedarf kaum einer besonderen Pflege. Sie hat ein feinporiges Erscheinungsbild, spannt nicht und sieht rosig aus. Also genauso, wie wir uns unsere Haut wünschen. Wichtig ist aber, dass du deine Haut trotzdem nicht zu viel beziehungsweise zu fettig pflegst. Das kann nämlich zu Hautproblemen wie Akne, Ausschlag und Reizungen führen. Um verstopfte Poren zu vermeiden, sollte auch regelmäßig ein Körperpeeling durchgeführt werden.

Fett-feuchte Haut

Bei einer Haut, die fett-feucht ist, erscheint das Hautbild grobporig und stark glänzend. Dieser Hautzustand ist sehr robust und relativ unempfindlich bei direkter Sonneneinstrahlung. Dieser Hautzustand tritt zwar vermehrt im Gesicht auf, aber nicht nur. Auch die Schultern, die Brust und der Rücken können häufig diesen Zustand aufweisen. Hier sollten vor allem entfettende Produkte verwendet werden. Wer fett-feuchte Haut mit einer zu fettigen Pflegeserie behandelt, provoziert die Bildung von Akne. Auch auf dem Rücken und der Brust kann Akne auftreten, sie ist nicht nur auf die Gesichtshaut beschränkt.

Fett-trockene Haut

Dieser Hautzustand ist eigentlich eine Abweichung des fett-feuchten Hautzustands. Er kann vor allem nach extremen Sonnenbaden auftreten. Die Haut spannt, kann sich schuppen und glänzt oftmals.

Fettarm-trockene Haut

Bei fettarmer-trockener Haut ist das Hautbild eher spröde und rau. Durch einen zu geringen Fettfilm und zu wenig Talg verliert die Haut Feuchtigkeit was wiederum zu juckender Haut führen kann. Die Haut erscheint oftmals schuppig und rissig und in schlimmen Fällen können dadurch sogar Entzündungen und Ekzeme entstehen. Wie die richtige Hautpflege aussieht, wenn du von fettarm-trockener Haut betroffen bist, erfährst du hier.

Fettarm-feuchte Haut

Der fettarm-feuchten Haut liegt die fettarm-trockene Haut zugrunde. Dieser Zustand wird vor allem durch äußere Einflüsse hervorgerufen. Wenn wir beispielsweise Sport treiben, fangen wir an zu schwitzen. Sobald sich unsere Umgebung verändert, also wärmer wird oder die Luftfeuchtigkeit steigt, verändert sich auch der Hautzustand temporär. Wenn du diesen Hautzustand hast, sind häufig Symptome wie gerötete Haut und langanhaltende, unangenehme Hitzeentwicklungen vorhanden.

Die Folgen falscher Pflege

Auch Hautunreinheiten wie Akne können teilweise auf eine falsche, beziehungsweise nicht bedürfnisgerechte Hautpflege zurückgeführt werden. Die Poren können mitunter verstopfen und so für eine übermäßige Talgproduktion verantwortlich sein.

Natürlich kann nicht pauschal gesagt werden, welche Pflegeprodukte gut und welche schlecht sind. Erstens ist das auch immer subjektiv und zweitens reagiert jede Haut anders auf ein und dieselbe Pflege. Wichtig ist aber, dass du dir darüber klar wirst, welchen Hautzustand du aktuell hast. Nur so kannst du deine Haut bedürfnisgerecht pflegen und Problemen vorbeugen.


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